Die SPD-Kirchenpolitikerin Kerstin Griese hält es für möglich, dass bei einer Regierung von Union und SPD die Frage nach Ablösung der Staatsleistungen an die großen Kirchen vorangetrieben wird. » epd
Kategorie: Themen
Modernisierung des Kirchen-Finanzwesens
Kerstin Griese sprach sich für „größtmögliche Transparenz“ bei den kirchlichen Finanzen aus. „Es stimmt mich traurig, wenn katholische Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen wie die Caritas jetzt unter dem Limburger Finanzskandal leiden müssen, weil die Spendenbereitschaft zurückgeht“, sagte sie » Spiegel online.
Tebartz-van Elst schadet katholischer Kirche insgesamt
„Bischof Tebartz-van Elst hat sich völlig von der Basis der Kirche entfernt und Misstrauen gesät.“ Das Problem sollte spätestens nach dem Besuch von Erzbischof Robert Zollitsch in Rom gelöst werden, forderte Griese. » Tagesspiegel
Forschungsinstitute gegen CDU-Familienpolitik
„Das ist eine Bankrotterklärung von vier Jahren CDU-Familienpolitik“, bewertet Kerstin Griese die gemeinsame Pressekonferenz dreier Wirtschaftsforschungsinstitute, die im Regierungsauftrag die Wirksamkeit staatlicher Familienleistungen zu bewerten hatten. mehr
Festhalten am Betreuungsgeld schließt Koalition aus
„Die SPD wird keine Koalition eingehen, in der das Betreuungsgeld in seiner jetzigen Form weiterbesteht“, sagte Griese. Damit habe die SPD-Familienexpertin „einen ersten inhaltlichen Punkt“ gesetzt, berichtet die Rheinische Post (RP). Griese betonte, die SPD müsse die Themen Familie und Frauen zurückerobern. Zugleich mahnte sie gegenüber der in Düsseldorf erscheinenden Zeitung, bei möglichen Gesprächen über eine Regierungsbeteiligung Inhalte in den Vordergrund zu stellen. » RP
Pflege und soziale Arbeit besser bezahlen
„Diejenigen, die Dienst am Menschen leisten, leisten eine ganz wichtige Arbeit in unserer Gesellschaft“, sagte Kerstin Griese in einem Radiointerview. Diese Tätigkeiten in den Bereichen Pflege und soziale Arbeit seien zu wenig gewürdigt und zu schlecht bezahlt. Griese forderte Politik, Kirchen und Gewerkschaften auf, das gemeinsam zu verändern. » Domradio ![]()
Wolfgang Thierse besucht die Nevigeser Wallfahrtskirche
Wolfgang Thierse, Bundestagsvizepräsident, besuchte auf Einladung von Kerstin Griese die Nevigeser Wallfahrtskirche. „Der Mariendom ist das architektonisch bedeutsamste Bauwerk in meinem Wahlkreis und nicht nur für Pilger interessant“, sagte Griese. mehr
Kirchliches Arbeitsrecht: Mehr Rechte für Mitarbeiter
Kerstin Griese wendet sich gegen die Diskriminierung von Schwulen und Lesben sowie von wiederverheirateten Geschiedenen. Sie fordert die katholische Kirche auf, „diese Regelung der individuellen Lebensführung, der moralischen Fragen aus dem Arbeitsvertrag rauszulassen“. Griese spricht sich insgesamt für eine Reform des kirchlichen Arbeitsrechtes aus. » Deutschlandfunk ![]()
Muslimischer Wohlfahrtsverband
Kerstin Griese spricht sich dafür aus, das Staatskirchenrecht hin zu einem Religionsverfassungsrecht weiterzuentwickeln, damit auch muslimischen Organisationen einen Wohlfahrtsverband gründen könnten. » Deutschlandfunk ![]()
Glaubensfragen im Bundestagswahlkampf
„Gleichberechtigt zum christlichen Religionsunterricht muss auch ein bekenntnisorientierter Islamunterricht erteilt werden“, sagte Kerstin Griese in der Evangelischen Akademie zu Berlin. In NRW sei man mit der Einführung eines solchen islamischen Religionsunterrichtes bereits auf einem guten Weg. » evangelisch.de
Arbeitnehmergrundrechte in kirchlichen Einrichtungen
„Auch in kirchlichen Einrichtungen gehören zu den Grundrechten der Arbeitnehmer das Streikrecht und das Verbot von Diskriminierungen etwa aufgrund der sexuellen Orientierung“, sagte Kerstin Griese. Dieses im kirchlichen Bereich zu gewährleisten sei „möglich, ohne das Selbstverwaltungsrecht der Kirchen zu beschneiden“. » Die Welt
Bundesregierung: Zuviel vom Falschen
Die schwarz-gelbe Koalition habe keinerlei Ambitionen gezeigt, die sozialen und arbeitsmarktpolitischen Ziele von „Europa 2020“ ernsthaft umzusetzen, kritisiert Kerstin Griese. „Die EU-Kommission hat auch in diesem Jahr in ihren länderspezifischen Empfehlungen für Deutschland festgestellt, dass die Bundesregierung in den vergangenen vier Jahren die falschen Entscheidungen getroffen hat“, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete. mehr
Kritik an der Familienpolitik der Bundesregierung
Kerstin Griese bezeichnet die familienpolitischen Pläne von Wolfgang Schäuble und Kristina Schröder als einen „unglaublichen Vorgang“. Die SPD-Abgeordnete sagt: „Die Bundesregierung lässt jahrelang eine umfangreiche Studie erstellen – und zieht daraus genau die umgekehrten Forderungen. Diese Ignoranz ist beispiellos.“ mehr
Griese begrüßt modernes Verständnis von Familie
Kerstin Griese begrüßt, dass die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) nun das lang erwartete Familienpapier vorgestellt hat. „Die evangelische Kirche grenzt nicht aus, sondern begleitet Familien auch beim Scheitern und bei Neuaufbrüchen“, sagte sie dem epd. „Sie ist da, wenn Unterstützung gebraucht wird.“ mehr
Bundestagsdebatte: Jüdisches Leben in Deutschland
Kerstin Griese hat im Bundestag gefordert, die bestehenden Programme zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und des Antisemitismus weiterzuführen und zu verstetigen. In ihrer Plenarrede hat sie es bedauert, dass die Programmfortführung für etwa drei Viertel der Projekte in 2014 nicht gesichert sei. mehr
