Kerstin Griese (SPD) ist in der konstituierenden Sitzung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales einstimmig zur Vorsitzenden gewählt worden. Die 47-Jährige leitet damit den zweitgrößten Parlamentsausschuss. mehr
Kerstin Griese (SPD) ist in der konstituierenden Sitzung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales einstimmig zur Vorsitzenden gewählt worden. Die 47-Jährige leitet damit den zweitgrößten Parlamentsausschuss. mehr
„Die Bekämpfung der Kinderarmut ist eine der zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen der nächsten Jahre“, betont die SPD-Sozialpolitikerin Kerstin Griese. „Die Zahl der armutsgefährdeten Kinder ist erschreckend“, bewertet sie die aktuelle WSI-Studie. „Alle diese Kinder haben geringere Chancen, einen selbstbestimmten Lebensweg einzuschlagen. Das muss sich ändern.“ mehr
„Die populistisch geschürten Ängste vor einer Zuwanderung aus Bulgarien und Rumänien sind unbegründet“, ärgert sich Kerstin Griese über die Stimmungsmache der CSU. „Die Freizügigkeit innerhalb Europas ist ein hohes Gut“, betont die SPD-Sozialpolitikerin. „Menschen aus Rumänien und Bulgarien, die nach Deutschland kommen, sind überproportional häufig in Arbeit und zahlen ihre Steuern und Sozialabgaben.“ mehr
„Viele können nicht mehr nachvollziehen, warum wir so darauf beharren, dass wir Streik in kirchlichen Einrichtungen verbieten“, hat Kerstin Griese auf der in Düsseldorf tagenden EKD-Synode Stellung bezogen. „Wir befinden uns im Jahr 2013. Grundrechte von Mitarbeitenden und von abhängig Beschäftigten sind unteilbar.“ mehr
„Diejenigen, die Dienst am Menschen leisten, leisten eine ganz wichtige Arbeit in unserer Gesellschaft“, sagte Kerstin Griese in einem Radiointerview. Diese Tätigkeiten in den Bereichen Pflege und soziale Arbeit seien zu wenig gewürdigt und zu schlecht bezahlt. Griese forderte Politik, Kirchen und Gewerkschaften auf, das gemeinsam zu verändern. » Domradio ![]()
„Auch in kirchlichen Einrichtungen gehören zu den Grundrechten der Arbeitnehmer das Streikrecht und das Verbot von Diskriminierungen etwa aufgrund der sexuellen Orientierung“, sagte Kerstin Griese. Dieses im kirchlichen Bereich zu gewährleisten sei „möglich, ohne das Selbstverwaltungsrecht der Kirchen zu beschneiden“. » Die Welt
Die schwarz-gelbe Koalition habe keinerlei Ambitionen gezeigt, die sozialen und arbeitsmarktpolitischen Ziele von „Europa 2020“ ernsthaft umzusetzen, kritisiert Kerstin Griese. „Die EU-Kommission hat auch in diesem Jahr in ihren länderspezifischen Empfehlungen für Deutschland festgestellt, dass die Bundesregierung in den vergangenen vier Jahren die falschen Entscheidungen getroffen hat“, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete. mehr
Kerstin Griese begrüßt die Einigung zwischen niedersächsischer Diakonie und Verdi auf ein Tariferhöhung. „Es ist sehr gut, dass Bewegung in diese festgefahrenen Auseinandersetzungen gekommen ist“, sagte Griese und lobte den „großen Schritt“ der Niedersachsen. Entscheidend aber sei es nun, für solche Einigungen „eine Allgemeinverbindlichkeit in der gesamten Branche“ zu erreichen, damit „Dumpinglöhne bei einzelnen Arbeitgebern beendet werden können“. » Die Welt
„Ältere Menschen, Behinderte, Demenzkranke, aber auch ihre Angehörigen und die vielen Menschen, die in der Pflege – zu oft schlechten Löhnen – arbeiten, brauchen mehr Unterstützung, Anerkennung und Gehör“, unterstrich das Bundestagsmitglied Kerstin Griese. Sie hatte gemeinsam mit ihrem Abgeordnetenkollegen Peer Steinbrück zur Veranstaltung „Gute Pflege für alle“ ins Ratinger Haus Salem eingeladen. mehr
Soziale Gerechtigkeit nennt Kerstin Griese anlässlich des diesjährigen Tages der Arbeit als zentrales Ziel. „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind auf gerechte Rahmenbedingungen angewiesen. Faire Löhne, Tarifvertragsbindung, Mitbestimmung und ein Mindestlohn sind die Grundlage für eine gute Arbeitswelt.“ mehr
„Der Wettbewerb muss um die Qualität gehen, nicht um die billigste Pflegeleistung. Die Regeln von Angebot und Nachfrage können im Sozialbereich nicht so funktionieren wie in der Wirtschaft“, sagte Kerstin Griese im Interview mit dem » Vorwärts. »
WDR 5
Die Kirchenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, Kerstin Griese, hat Kirchen und Gewerkschaften aufgerufen, sich gemeinsam für einen allgemeinverbindlichen Tarif in der Sozialbranche stark zu machen. Der gemeinsame Feind sei der „ruinöse Wettbewerb“ im Sozial- und Gesundheitswesen. » epd
Kerstin Griese hat auf dem öffentlichen SPD-Kreisparteitags in Ratingen-West zum Thema „Armut“ insbesondere die Wohlfahrtsverbände begrüßt. „Wir brauchen ihren Input und ihre Expertise.“ mehr
„Die Bundesregierung tut zu wenig, um intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum bis zu schaffen“, kritisiert Kerstin Griese. „Das ist das Ergebnis der Anhörung zum Europäischen Semester im Europaausschuss des Bundestages.“ mehr
Die SPD will Kirchen und Gewerkschaften an einen Runden Tisch bringen, um höhere Löhne und Gehälter in der Gesundheits- und Sozialbranche zu erzielen.
Bei der Vorstellung eines rechtswissenschaftlichen Gutachtens im Auftrag der SPD-Fraktion erneuerte deren Kirchenbeauftragte Kerstin Griese ihre Forderung nach einem allgemeinverbindlichen Branchentarif. Wir müssen uns in unserer Gesellschaft die Frage stellen, was uns soziale Arbeit wert ist“, sagte Kerstin Griese dem »
Deutschlandfunk. » epd