Eisengießerei: der weite Weg zur Klimaneutralität

„Wir sind kein Recycling-, sondern ein Upcycling-Unternehmen“, sagte Energiemanager Stefan Dobelke bei einem Besuch von Kerstin Griese und dem IG-Metall-Bevollmächtigten Hakan Civelek in der Eisengießerei Fondium. Das zentrale Thema des Gesprächs mit der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat war der Weg zum klimaneutralen Wirtschaften.

„Eins ist klar – unser aller Ziel muss es sein, klimaneutral zu wirtschaften“, so Geschäftsführer Thomas Rohde. Die Geschäftsführung plant bereits die nötige Umstellung auf energiesparende und CO2-freie Produktionsprozesse, auf mit Wasserstoff oder Bio-Koks statt Koks betriebene Kupolofen oder Elektroöfen mit grünem Strom und die Umstellung auf Produkte für Elektroautos. Doch dies sei nur mit hohen Investitionen und Fördergeldern machbar.

„Wir brauchen auf dem Weg zur Klimaneutralität Planbarkeit und Verlässlichkeit von der Politik für die Wirtschaft, damit wir Industriestandort bleiben und gute Arbeitsplätze hier erhalten“, versicherte Kerstin Griese. Der Betriebsratsvorsitzende von Fondium Mettmann, Halit Efetürk, betonte: „Wir werden die Transformation alleine nicht schaffen.“

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