Besuche in den drei niederbergischen Rathäusern

Kerstin Griese (SPD) hat die Rathäuser des niederbergischen Städtedreieicks besucht und sich mit Bürgermeister Dirk Lukrafka, Bürgermeisterin Claudia Panke und Bürgermeister Michael Beck getroffen. Themen der Gespräche waren die derzeit wichtige kommunal- sowie landes- und bundespolitische Themen.

Griese Lukrafka

Rathaus Velbert: Mit Dirk Lukrafka.

Panke Griese

Rathaus Wülfrath: Mit Claudia Panke.

Beck Griese

Rathaus Heiligenhaus: Mit Michael Beck.

Griese sieht in vielen aktuellen Entwicklungen positive Trends und stellte Velberts Bürgermeister Lukrafka die am 1. August dieses Jahres in Kraft getretenen verbesserten Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets vor, durch die Kinder aus einkommensarmen Familien besser unterstützt werden. Ebenso freute sie sich über das ab 2020 geltende Bundes-Teilhabe-Gesetz, welches für viele Verbesserungen bei den Leistungen für Menschen mit Behinderungen sorgen werde.

Soziale Themen fanden sich auch unter den von Dirk Lukrafka angesprochenen Punkten. Er erklärte, dass der Fachkräftemangel bei der Stadtverwaltung, der vor allem in Ingenieursberufen, aber auch immer mehr im sozialen Bereich um sich greift, schon jetzt und zukünftig noch deutlicher Probleme mit sich bringe. Sich stetig weiterentwickelnde und verändernde Arbeitsprozesse sowie ein erhöhtes Arbeitsvolumen seien von den Beschäftigten der Stadt Velbert immer schwerer zu bewältigen. Hinzu komme die voranschreitende Digitalisierung und damit verbundene Umstrukturierungen, wodurch verstärkt Fachkräfte im IT-Bereich benötigt werden.

Griese fragte nach dem Stand derzeit wichtiger auf den Weg gebrachter Maßnahmen im Velberter Stadtgebiet. So freute auch sie sich über die zugesagten Fördermittel von Land, Bund und Europäischer Union, die die Umstrukturierung und den Ausbau des Forum Niederberg zum künftigen Bürgerforum ermöglichen, sowie die Fördergelder, die eine Entwicklung auf dem Gelände des ehemaligen Hertie-Areals ermöglichen. Neben Velbert-Mitte wurden auch die Veränderungen in den Stadtbezirken Velbert-Langenberg und Velbert-Neviges thematisiert. Nach der Fertigstellung der Arbeiten an dem Historischen Bürgerhaus Langenberg gelte es nun, die Innenstadtentwicklung von Neviges weiter voran zu treiben.

Mit Claudia Panke, der Bürgermeisterin von Wülfrath, hat Kerstin Griese über die Integration von Flüchtlingen und der Situation auf dem Arbeitsmarkt gesprochen. „Es geht uns beiden um den Erhalt von Arbeitsplätzen“, unterstrich Griese. Sie stellte Panke auch die Planung für das Angehörigenentlastungsgesetz vor. Dies habe zum Ziel, dass die Kinder bei der Zuzahlung zur Pflege ihrer pflegebedürftigen Eltern entlasten werde. Geplant ist, dass Angehörige erst ab 100.000 Euro Jahreseinkommen zur Kasse gebeten werden können.

Im Heiligenhauser Rathaus informierte Michael Beck die SPD-Abgeordnete über Planungen zum Wohnungsbau, zum Bau neuer Kindertagesstätten und zur Ansiedlung von Gewerbe. Kerstin Griese betonte, wie wichtig bezahlbarer und sozialer Wohnungsbau ist und freute sich, dass das auch in Heiligenhaus in den Blick genommen wird. Zusätzlich werde barrierefreies Bauen und Wohnen immer wichtiger. Besonders am Herzen liegt ihr das zukünftige Stadtteil- und Familienzentrum in der Oberilp, dessen Umbau mit 2,9 Millionen aus Bundesmitteln gefördert wird. Der Bürgermeister sagte, dass die Arbeiten voraussichtlich Anfang des nächsten Jahres abgeschlossen sein werden und der neue Treffpunkt in der Oberilp eröffnet werden könne. Auch die zukünftige Nutzung des THW-Geländes sowie die Planung für den Innovationspark und die Zukunft des Schwimmbades waren Thema im Gespräch des Kommunalpolitikers mit der Bundespolitikerin.

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