Kerstin Griese hat auf einer Veranstaltung der SPD-Landtagsfraktion NRW den vom Bundesarbeitsministerium entwickelten sozialen Arbeitsmarkt vorgestellt. Das Zurückdrängen der Langzeitarbeitslosigkeit sei insbesondere für Nordrhein-Westfalen wichtig, betonte sie.

Thomas Lenz, Kerstin Griese, Anette Kramme und Michael Hermund befürworten den sozialen Arbeitsmarkt.
Der soziale Arbeitsmarkt sei kein kurzfristiges Programm, sondern ein so genanntes „Regelinstrument“, sagte Kerstin Griese. „Da haben wir aus zurückliegenden Programmen gelernt.“
Annette Kramme und Kerstin Griese, die beiden parlamentarischen Staatssekretärinnen im Arbeitsministerium, stellten gemeinsam die Details des Gesetzentwurfs vor. „Die Förderdauer wird bei fünf Jahren liegen“, sagte Kramme. Sie erläuterte, dass laut Koalitionsvertrag der Mindestlohn gezahlt werden müsse. Gegen den Plan, den Tariflohn zu zahlen, widersetze sich leider NRW-Arbeitsminister Laumann (CDU). „Wir dürfen nicht zulassen, dass Betriebe, die sich nicht an Tarife halten, bevorzugt werden“, protestierte Michael Hermund (DGB) in der Diskussion. Denn Grundsätzlich sei der Gesetzentwurf zum sozialen Arbeitsmarkt ein „Quantensprung“. Thomas Lenz (Jobcenter Wuppertal) stimmte ihm zu. „Ich finde großartig, was da durchgesetzt worden ist. Es ist eine Riesenchance für die Menschen.“



