Kerstin Griese gehört dem Team an, das für die SPD den Koalitionsvertrag erarbeitet. Sie wird in der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales mit den Vertretern der CDU/CSU darüber verhandeln.
Drei Forderungen sind Kerstin Griese besonders wichtig: „Sichere Arbeitsplätze gerade in der im Niederbergischen so bedeutenden Automobilzulieferindustrie, das Verhindern von Rentenkürzungen und ein Mindestlohn von 15 Euro. Das sind die Themen, auf die mich die Bürgerinnen und Bürger im Wahlkampf sehr oft angesprochen haben“, so Griese.
„Das für die SPD enttäuschende Ergebnis der Bundestagswahl entlässt uns nicht aus der Verantwortung, Probleme anzupacken. Neben der schwierigen internationalen Lage, die eine gemeinsame europäische Politik mehr denn je erfordert, müssen wir jetzt dafür sorgen, dass die Rechtsextremen zurückgedrängt werden.“ Denn es gehe um die Demokratie und um die Alltagssorgen der Menschen, für die Lösungen gefunden werden müssen, meint Griese.
Mit den beiden Sondervermögen, die in der nächsten Woche per Grundgesetzänderung verankert werden sollen, gebe es ein gutes Fundament. „Wir investieren in die äußere, die innere und die soziale Sicherheit. Das ist alles miteinander verbunden und darf nicht gegeneinander ausgespielt werden.“ Kerstin Griese geht davon aus, dass die Investitionen in die Infrastruktur auch im Kreis Mettmann für nachhaltige Verbesserungen sorgen werden. „Wir müssen in Schulen und Kitas, Schienen, Straßen und Brücken, Digitalisierung und Klimaschutz investieren.“
