Schutzpaket sichert Sozialeinrichtungen

„Wir sorgen für einen Schutzschirm, der die Wohlfahrtsverbände und sozialen Einrichtungen in der Krise rettet“, sagt Kerstin Griese, die seit vergangener Woche an einem entsprechenden Maßnahmenpaket gearbeitet hat. „Mich haben vielen Hilferufe erreicht“, berichtet die Sozialstaatssekretärin aus dem Berliner Ministerium.

„Kitas und Jugendeinrichtungen haben geschlossen, Sprach- und Weiterbildungskurse fallen aus, und auch viele Reha- und Behinderteneinrichtungen können nicht wie gewohnt arbeiten. In einem Sozialschutzpaket sichern wir allen Sozialbetrieben und Dienstleistern den Bestand zu, denn die öffentlichen Zuschüsse werden weiter gewährt“, so Griese. „Die in diesen Einrichtungen Beschäftigten können nun in der Krise mithelfen – dort wo momentan jede Hand gebraucht wird.“

Das Sozialschutzpaket verbessert nochmal das Kurzarbeitergeld. „Wer in Kurzarbeit ist, kann in Bereichen aushelfen, die für das Aufrechterhalten von Infrastruktur und Versorgung nötig sind und sich dort etwas hinzuverdienen“, beschreibt Griese eine der Maßnahmen, die das Arbeits- und Sozialministerium ergreift. „Wer wegen der Kitaschließungen sein Kind betreuen muss und nicht zur Arbeit kann, bekommt ebenfalls Lohnersatz in Höhe des Kurzarbeitergeldes, also 67 Prozent vom Bruttoeinkommen.“

Die Bundesregierung garantiere allen, die durch die Covid-19-Krise in Not geraten, schnelle und unbürokratische Hilfe, sagt Kerstin Griese. „Menschen, deren wirtschaftliche Existenz momentan wegbricht, bekommen einen deutlich erleichterten Zugang zur Grundsicherung. Auf eine Vermögensprüfung wird vorerst verzichtet, und die Wohnungskosten werden komplett übernommen. Niemand muss in eine preisgünstigere Wohnung umziehen“, betont die Ratinger Bundestagsabgeordnete.