Bundestag beschließt Hilfsmaßnahmen

„Wir lassen in der Krise niemanden alleine“, berichtet Kerstin Griese aus dem Bundestag. „In einem beispiellosen Kraftakt haben Bundesregierung und Parlament für ein milliardenschweres Maßnahmenbündel gesorgt.“

SchutzschirmSozialstaatssekretärin Kerstin Griese hat in den letzten Tagen unter Hochdruck an dem von Minister Hubertus Heil vorgelegten Sozialschutzpaket mitgearbeitet. „Wir spannen einen Schutzschirm für Arbeitsplätze. Wenn Unternehmen Arbeitsausfälle haben, können sie jetzt leichter Kurzarbeitergeld beantragen, statt die Beschäftigten zu entlassen“, sagt Kerstin Griese. Das Kurzarbeitergeld beträgt 60 Prozent des Einkommens, Eltern erhalten 67 Prozent. Griese appelliert an die Unternehmen im Kreis Mettmann, das Kurzarbeitergeld ihrer Mitarbeitenden aufzustocken, denn sie werden für die Krisenzeit von Sozialversicherungsbeiträgen befreit.

Der Bundestag hat auch einen Lohnersatz für Eltern beschlossen, die wegen der Kita-Schließungen nicht zur Arbeit gehen können, einen erleichterten Zugang zur Grundsicherung und zum Kinderzuschlag sowie Finanzhilfen für soziale Dienste und Einrichtungen der Wohlfahrtspflege. „Ich bin sehr froh, dass wir es geschafft zu haben, dies alles im Zeitraffer zu beraten. Nach der Zustimmung des Bundestages wird am Freitag auch der Bundesrat das Hilfspaket beschließen“, sagt die SPD-Abgeordnete.

Kerstin Griese hat in den letzten Tagen zahlreiche Anfragen von Unternehmen, sozialen Einrichtungen und Einzelpersonen aus dem Kreis Mettmann erhalten und sie versucht zu helfen. Auf kerstin-griese.de/coronakrise-informationen » hat sie diverse Links zusammengestellt, wo genauere Informationen zu finden sind.

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