Neu: ein Lotsenpunkt in Ratingen

Seit Oktober gibt es den Lotsenpunkt, eine neue Anlaufstelle für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Die Ratinger Abgeordnete Kerstin Griese hat sich vor Ort ein Bild von der Arbeit der Ehrenamtlichen in der Pfarrei St. Peter und Paul gemacht.

„Wir bieten eine Anlaufstelle für Menschen, die einfach mal Hilfe brauchen“, fasst Christiane Hartel, hauptamtliche Koordinatorin des Lotsenpunktes, ihre Arbeit zusammen. Mehrmals in der Woche stehen die zumeist ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen den Hilfesuchenden mit Rat und Tat zur Seite. Den Verantwortlichen ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass der Lotsenpunkt sich nicht als Beratungsstelle versteht, sondern eher als eine Möglichkeit des ersten, niederschwelligen Kontaktes.

Kerstin Griese und Christiane Hartel (beide links) sowie die Mitarbeitenden des Lotsenpunktes.

Kerstin Griese und Christiane Hartel (beide links) sowie die Mitarbeitenden des Lotsenpunktes.

„Das Ehrenamt ist das Herz des Ganzen“, zeigte sich Kerstin Griese von der Arbeit der vielen Lotsinnen und Lotsen beindruckt. Im Gespräch mit Hilfesuchenden verdeutlichte die Sozialstaatssekretärin, dass ihr wichtig ist, das Leben von Menschen in schwierigen Situationen zu verbessern. „Das Gesetz zum sozialen Arbeitsmarkt, dessen Schwerpunkt NRW ist, stärkt den sozialen Zusammenhalt und ermöglichen Langzeitarbeitslosen die gesellschaftliche Teilhabe“, so Griese. Der Lotsenpunkt wird gemeinsam von Caritas, SkF und der katholischen Gemeinde St. Peter und Paul angeboten. Das Angebot ist für alle kostenfrei,