„Wir zeigen die rote Karte“, hieß es in Ratingen, als zirka 2500 Menschen auf dem Platz vor St. Peter und Paul, den angrenzenden Straßen und dem Marktplatz zusammenkamen. „Es war eine sehr beeindruckende Kundgebung gegen die AfD“, sagte Kerstin Griese, die die von den Omas gegen rechts und der Bluna Connection initiierte Kundgebung mitorganisiert hatte.
„Wir sind hier, um zu zeigen, dass wir zu unserer Demokratie stehen, dass wir zu allen unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern stehen, dass wir uns nicht von einer menschenverachtenden Organisation entzweien lassen“, rief Doris Mause von der Bluna Connection zu den Demonstrationsteilnehmenden. Viele hatten ihre „Rote Karte für Nazis“ griffbereit, und zeigten damit ihre Ablehnung der AfD.
„Wir müssen uns gegen die in vielen Teilen offen rechtsextreme AfD und deren menschenverachtenden Vertreibungsfantasien wehren“, hatte Kerstin Griese im Vorfeld der Kundgebung erklärt, und sie hatte die Bedeutung der roten Karten unterstrichen: „Die haben an diesem Tag nichts mit Fußball zu tun, sondern wollen rechte Hetze vom Spielfeld verweisen.“
Auch anderen Städten des Kreises Mettmann wurde gegen rechts demonstriert. Mehr als 2000 Menschen waren trotz Regens in Velbert unterwegt. Kerstin Griese hat dort mit ihrer Grünen-Kollegin Ophelia Nick „mit Blick auf ein Meer von bunten Regenschirmen“ zu den Teilnehmenden gesagt: „Velbert zeigt Haltung für Demokratie, für Vielfalt und Toleranz. Das was die AfD plant lassen wir uns nicht gefallen. Wir lassen uns unsere offene und freie Gesellschaft nicht kaputt machen“, so Griese.
» WAZ Velbert: Velbert zeigt Haltung




