Der Tag startete mit Aoste-„Stickados“ und Serranoschinken bei Campofrio in Ratingen. Anschließend ging es in den Wülfrather DRK-Kindergarten „Farbenfroh“.
Campofrio Food Group in Ratingen
Anlässlich eines „Volunteering Day“ bei der Ratinger Tafel hatte die Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese Beschäftigte des Unternehmens kennengelernt. Im Rahmen ihrer Sommertour besuchte sie anschließend die Deutschlandzentrale von Campofrio in Ratingen.

Julia Sander (Campofrio-Vertrieb), Campofrio-Geschäftsführer Geschäftsführer Daniel Kamphausen, Kerstin Griese MdB und SPD-Landtagskandidatin Sabrina Nüse.
Von Ratingen aus steuert die Campofrio Food Group ihr Deutschlandgeschäft mit insgesamt 47 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Für den deutschen Markt werden hier Marken- und Produktstrategien entwickelt, während die Produktion überwiegend in Spanien und Frankreich erfolgt. Im Mittelpunkt des Geschäfts steht die Marke Aoste mit ihren Salami-Spezialitäten und den „Stickado“-Produkten.
Farbenfroh: eine „Schwimm-Kita“ in Wülfrath
„Chancengleichheit beginnt dort, wo Kinder unabhängig von ihrer Herkunft die gleichen Möglichkeiten zum Lernen, Entdecken und Wachsen bekommen“, sagte Kerstin Griese bei ihrem Besuch der Wülfrather Kita „Farbenfroh“. Im Rahmen ihrer Sommertour schaute sich die Bundestagsabgeordnete an, wie das praktisch aussehen kann.

„Schwimm-Kita“ und „Buch-Kita“: Niels Sperling (SPD Wülfrath), Wolfgang Preuß (stv. Bürgermeister), Kerstin Griese MdB, Saskia Preuß (Kita-Leitung) und Anke Eichhorn (DRK).
Der DRK-Kindergarten ist Sprachkita, Buchkita, Bewegungskita, Schwimmkita und Familienzentrum zugleich. Die Eingangstür scheint inzwischen fast zu klein für all die Zertifizierungen und Plaketten. „Die Kita zeigt, warum gute Sozial- und Bildungspolitik so wichtig ist: Es geht darum, Kindern frühzeitig Türen zu Bildung, Bewegung, Gesundheit und Teilhabe zu öffnen“, betonte Griese.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Wassergewöhnung. Als eine von nur neun Schwimm-Kitas in Nordrhein-Westfalen wurde die Einrichtung 2026 mit dem Gütesiegel „Schwimm-Kita“ ausgezeichnet. Die Kinder werden spielerisch an das Wasser herangeführt. Wenn sie älter sind, können sie das Seesternabzeichen erwerben.
Auch Sprache und Leseförderung spielen eine zentrale Rolle. „Mehrsprachigkeit ist kein Hindernis, sondern eine Stärke“, sagte Sozialstaatssekretärin Griese. „Die Kita baut ganz bewusst Hürden ab – vor dem Wasser, vor Bewegung und Sport, vor Sprache und auch vor Institutionen wie Bücherei und Schwimmbad. Genau so entsteht Teilhabe.“
Mit zahlreichen Ideen versucht die Kita „Farbenfroh“, gute Bedingungen für Kinder, Eltern und Mitarbeitende zu schaffen. In diesem Jahr wurde erstmals auf die Sommerschließzeit verzichtet. Auch diese Maßnahme kommt bei Eltern und Mitarbeitenden sehr gut an.

