Im Tafelladen

SommerTOUR 3. Etappe: Tafelladen und Hospiz

Der Neubau des Tafelladens in Ratingen ist bereits fertig, der Neubau des Hospizzentrums Niederberg ist noch in Bau. Kerstin Griese hat im Rahmen ihrer Sommertour beide Orte besucht.

An der Tafel

Kerstin Griese MdB, Tafel-Chefin Ingrid Bauer und Elisabeth Müller-Witt MdL.

Ingrid Bauer und ihr Team von Ehrenamtlichen begrüßten Kerstin Griese im Ratinger Tafelladen. Die Bundestagsabgeordnete durfte mithelfen, Gemüse zu sortieren und in Tüten zu packen, die dann von den Kundinnen und Kunden mitgenommen werden.

„Salat, Radieschen und Bananen werden nicht in Tüten gepackt“, erläutert die Tafel-Vorsitzende Ingrid Bauer. „Davon haben wir einfach zu viel.“ Die werden auf den Hof vor den Laden gestellt, und die Kundinnen und Kunden können so viel nehmen wie sie möchten.

Den allergrößten Teil der Waren bezieht die Tafel aus den Ratinger Supermärkten. Kerstin Griese staunte, dass es im Tafelladen zudem eine unsortierte große Auswahl an Wasserflaschen, Softdrinks und Sonnenmilch gibt. „Das sind ‚Flughafenkonfiskate‘“, sagte Ingrid Bauer. Die Flüssigkeiten, die die Passagiere nicht mit ins Flugzeug nehmen dürfen, spendet der Airport der Tafel.

Kerstin Griese freut sich darüber, dass so viele Ehrenamtliche bei der Tafel mitmachen und bedankte sich bei allen mit je einer Blume. „Das Engagement ist unverzichtbar. Denn die Tafel ist sowohl ein Beitrag für soziale Solidarität als auch ein wichtiges Zeichen für die Umwelt, damit nicht so viele Lebensmittel auf dem Müll landen“, sagte Griese.

Am Rohbau des Hospizzentrums Niederberg: Wolfgang Tamm, Barbara Stulgies, Kerstin Griese MdB, Peter Jansen, Dr. Johann Campean und die stellvertretende Bürgermeisterin Barbara Wendt.

„Das wird ein besonderes Hospizzentrum – die Menschen werden Ihnen dankbar sein“, staunte Kerstin Griese bei der Begehung der Baustelle des neuen Hospiz- und Palliativzentrums Niederberg in Velbert. Die Bundestagsabgeordnete ließ sich die etwa 700 Quadratmeter große Baustelle zeigen. Der Neubau, der auf dem von der evangelischen Kirche gepachteten Grundstück entsteht, liegt zentral in der Stadtmitte.

„Wenn alles gut läuft, können wir zum 1. Dezember die Schlüsselübergabe machen und im Februar die ersten Gäste empfangen“, sagte Wolfgang Tamm, Geschäftsführer des Hospizvereins Niederberg. Vereinskoordinatorin Barbara Stulgies berichtete stolz über das Engagement der rund 60 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer von 25 bis über 80 Jahren. Die Besonderheit des neuen Zentrums liegt in der Kombination aus ambulanter Versorgung zu Hause und dem stationären Angebot mit zehn Zimmern. So könne eine sehr gute Betreuung sterbender Menschen gewährleistet werden, erfuhr Griese vom Vorsitzenden des Hospizvereins, Pastor Peter Jansen, und seinem Stellvertreter, dem Palliativmediziner Dr. Johann Campean. „Ich finde die Hospizarbeit enorm wichtig für ein würdevolles Leben bis zum Tod und bin daher schon seit Jahren Mitglied des Hospizvereins und mit den hier Aktiven in Kontakt“, so Griese.