Rentenpaket beschlossen: Respekt vor Lebensleistung

Kerstin Griese freut sich, dass die Koalitionsparteien die erforderliche Mehrheit für das Rentenpaket erreicht haben. Als zuständige Parlamentarische Staatssekretärin hat Griese nach eigenen Angaben „Stunden und Tage“ in den Verhandlungen mit der Union verbracht, um das Gesetz auf den Weg zu bringen.

„Ich bin erleichtert, dass wir das am Ende trotz des unionsinternen Streits geschafft haben. Das ist richtig und wichtig für unser Rentensystem und für eine stabile Regierung in unserem Land“, betont Griese. „Es geht um Respekt vor der Lebensleistung der Menschen. Statt darüber zu reden, ging es zuletzt nur noch um den Konflikt in der CDU“, ärgert sie sich.

„Wir stabilisieren das Rentenniveau, damit steigen die Renten weiter so wie die Löhne. Wir stärken die Mütterrenten und die Betriebsrenten und unterstützen das freiwillige längere Arbeiten im Alter“, fasst Griese den Kern des Gesetzes zusammen. „Noch in diesem Jahr wird eine Rentenkommission eingesetzt, die 2026 Vorschläge für langfristige Reformen zur Sicherung der Altersvorsorge vorlegen wird – mit besonderem Blick auf Frauen, Normalverdienende und Menschen mit niedrigen Einkommen.“ Damit habe die Koalition eine gute Balance gefunden. „Die Behauptung, das gehe zu Lasten der kommenden Generationen, ist falsch. Ganz im Gegenteil: Das Rentenpaket stellt sicher, dass sich auch die künftigen Rentnerinnen und Rentner auf eine gesicherte Altersversorgung verlassen können“, so Kerstin Griese.