Mehr als fünf Prozent mehr Rente

„Soziale Sicherheit ist wichtig, gerade in diesen Zeiten“, sagt die für die Rente zuständige Parlamentarische Staatssekretärin Kerstin Griese. „Deshalb freue ich mich sehr über die deutliche Rentenerhöhung, die zum 1. Juli 2022 kommen wird.“

Soeben ist bekannt geworden, dass für die Rentnerinnen und Rentner die Altersbezüge um 5,35 Prozent ansteigen. „Das ist für den Westen Deutschlands ein historisches Plus. Das ist auch deshalb wichtig, weil die Rentenerhöhung im letzten Jahr wegen der coronabedingt rückläufigen Löhne ausgefallen war.“

Die sich als weiterhin verlässlich erweisende Rentenversicherung ist laut Griese auch das Ergebnis einer sehr erfolgreichen Arbeitsmarktpolitik. „Die SPD und ihre Ministerien haben es geschafft, dass insbesondere das Kurzarbeitergeld in den Krisen dafür sorgt, dass Jobs erhalten bleiben. Wir haben heute so viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte wie noch nie“, blickt Griese auf den Arbeitsmarkt. „Viele Beitragszahlende sorgen für gute Renten.“

Für Kerstin Griese ist es wichtig, dass der Sozialstaat für „Sicherheit im Wandel“ sorgt. „Insbesondere viele Frauen profitieren jetzt auch von der neu eingeführten Grundrente. Das war mir immer ein ganz besonderes Anliegen. Denn wer ein Leben lang gearbeitet, Kinder aufgezogen oder Verwandte gepflegt hat, muss im Alter eine angemessene Rente bekommen.“