„Mit dem beschlossenen Asylpaket kann die Aufnahme von Flüchtlingen besser bewältigt werden“, sagte Kerstin Griese am Rande der Bundestagssitzung. „Verfahren werden beschleunigt und die Integration wird erleichtert“, betonte sie.
„Wir haben dieses Gesetz im Bundestag verabschieden können, obwohl es große Differenzen innerhalb der CDU/CSU-Fraktion gibt“, zeigte sich die niederbergische SPD-Abgeordnete erleichtert, dass das Paket trotzdem eine Mehrheit im Parlament gefunden hat.
Entscheidend sei es, dass die Städte umfangreich unterstützt werden, um die Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge zu organisieren. „Dabei helfen die mietfreie Bereitstellung von Bundesimmobilien, Lockerungen im Baurecht, die Aufstockung des Bundesfreiwilligendienstes und insbesondere mehr Geld“, so Kerstin Griese. „Berlin beteiligt sich ab 2016 dauerhaft mit 670 Euro pro Flüchtling und Monat an den Kosten.“
