Besuch: Neu gewählte Bürgermeister und Landrätin

Kerstin Griese hat ihren Antrittsbesuch bei den neu gewählten Bürgermeistern ihres Wahlkreises sowie der Landrätin Bettina Warnecke absolviert. Im Mittelpunkt der Gespräche standen aktuelle Infrastrukturprojekte, die finanzielle Ausstattung der Kommunen sowie der gemeinsame Einsatz über Parteigrenzen hinweg für Zusammenhalt und Demokratie im Kreis Mettmann.

In Ratingen tauschte sich Griese mit Bürgermeister Patrick Anders über den Weiterbau am Lückenschluss der A 44 aus – ein Projekt, für das sie sich seit Jahren stark macht. „Jetzt muss nur noch gebaut werden“, so Anders. Auch die Sanierung der S-Bahnstrecke war Thema: Beide begrüßten die nach Ende der Planungsphase überraschend schnelle Fertigstellung, kritisierten aber häufige Ausfälle und Verspätungen. Ratingen erhält 34 Millionen Euro Investitionsmittel aus dem Sondervermögen des Bundes, die vor allem in Schulen, Kitas und Sportstätten fließen sollen.

Wanecke, Griese

Im Mettmanner Kreishaus: Landrätin Bettina Warnecke (CDU) und Kerstin Griese (SPD-MdB).

Mit Landrätin Bettina Warnecke sprach Griese über die Verwendung von 46 Millionen Euro Bundesmitteln für den Kreis Mettmann. Beide betonten die Bedeutung gezielter Investitionen in Berufskollegs, Förderschulen und Verkehrsinfrastruktur. Zudem waren sie sich einig, dass mehr Mittel direkt an die Kommunen weitergeleitet werden sollten. Abschließend hoben Warnecke und Griese hervor, wie wichtig es sei, gemeinsam gegen antidemokratische Kräfte einzutreten.

Auch in Heiligenhaus stand das Gespräch mit dem neuen Bürgermeister Björn Kerkmann ganz im Zeichen konstruktiver Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg. Themen waren zahlreiche Bauprojekte – vom Heljensbad bis zu neuen geförderten Wohnungen – sowie vereinfachte Verfahren beim Bauen. „Wir brauchen schnellere Prozesse“, forderte Kerkmann. Griese verwies auf den „Bauturbo“ der Bundesregierung zur Planungsbeschleunigung.

In Wülfrath traf Kerstin Griese den neuen Bürgermeister Sebastian Schorn zum persönlichen Kennenlernen im Rathaus. Neben einem symbolischen Bundestags-Kaffeebecher brachte sie viele Themen mit: Unterstützung durch Bundesmittel für Infrastruktur- und Klimaschutzprojekte sowie strukturelle Lösungen für die angespannte kommunale Finanzlage standen im Mittelpunkt des Austauschs.

„Mir ist wichtig, dass wir parteiübergreifend zusammenarbeiten – denn gute Politik lebt vom Dialog“, betonte Kerstin Griese nach Abschluss ihrer Besuche. Ihr Fazit: Die Städte im Kreis Mettmann sind engagiert unterwegs – jetzt müsse auch das Land dafür sorgen, dass ausreichend Finanzmittel bei den Kommunen ankommen.

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