Kerstin Griese hat auf einer Pressekonferenz vier Punkte aufgezählt, die sie im nächsten Bundestag für die Menschen in Niederberg und Ratingen erreichen will: „Mehr und bessere Kitas und Ganztagsschulen statt eines unsinnigen Betreuungsgeldes. Einen flächendeckenden Mindestlohn, um Lohndumping zu verhindern und unsere Unternehmen vor unfairem Wettbewerb zu schützen. Bessere Pflegeleistungen, denn unsere Gesellschaft wird glücklicherweise immer älter. Und eine Wiederbelebung des Programms ,Soziale Stadt‘, um Stadtteilen gezielt zu helfen.“
Die SPD-Bundestagsabgeordnete wies darauf hin, dass es wichtig ist, nicht nur im Wahlkampf vor Ort präsent zu sein. Als Beispiel wies sie auf ihre beliebten „Kerstin Griese trifft …“-Veranstaltungen hin, die sie seit 2002 regelmäßig durchführt.
„Ein großer Erfolg sind die Wohnzimmergespräche, an denen Kerstin Griese bisher teilgenommen hat“, berichtet Kampagnenleiter Sven Haedecke. „Auf Einladung von interessierten Bürgerinnen und Bürgern ist dort genug Zeit, um sehr persönlich miteinander ins Gespräch zu kommen.“
Wichtig ist für Kerstin Griese die kontinuierliche Präsenz im Internet. „Auf Facebook habe ich eine Seite, auf der ich mit meinen mehr als 4000 Freunden direkt und selbst kommuniziere. Das ist persönlicher. Auf eine Fan-Seite, wie sie beispielsweise für berühmte Sportler oder Künstler unterhalten wird, verzichte ich.“ Auf www.kerstin-griese.de hat die SPD-Abgeordnete jetzt ein A bis Z » gestartet. „Da gibt es bis zum Wahltag zu jedem Buchstaben ein politisches oder privates Stichwort, zu dem ich einen kurzen Text schreibe“, erklärte Griese.
Sie bedankte sich für die Unterstützung durch das Junge Team „Wir für Kerstin Griese“, das mit kreativen Aktionen den Wahlkampf bestreitet. „Wenn diese ihre sinnbildlichen Bildungshürden mitten in die Fußgängerzone stellen und alle Passanten stehen bleiben und lesen, wird damit ein wichtiges Thema angesprochen“, unterstrich Kerstin Griese.
