Neues Autobahnteilstück: Lückenschluss rückt näher

„Ich freue mich, dass jetzt das Autobahnteilstück Hetterscheidt–Hofermühle eröffnet wird“, sagt Kerstin Griese. „Gleichzeitig ist es aber problematisch, dass die Anbindung der A 44 an die A 3 immer noch nicht fertig ist.“

Vor 15 Jahren hatte es die Wahlkreisabgeordnete Kerstin Griese erreicht, dass der Bundestag den Bau des Lückenschlusses beschließt und ihn in den vordringlichen Bedarf des Verkehrswegeplans aufnimmt. 2003 sei Velbert noch wie eine Insel im Autobahnnetz gewesen, erinnert sie sich. „Inzwischen hat die Stadt eine Autobahnverbindung sowohl nach Essen-Süd als auch nach Wuppertal/Düsseldorf-Süd. Nur die durchgehende Anbindung an den Düsseldorfer Norden mit seinem für die Wirtschaft so wichtigen Flughafen fehlt immer noch“, stellt die SPD-Politikerin fest. „Da wird jetzt mit Hochdruck gearbeitet“, hofft sie auf den baldigen Erfolg der jahrzehntelangen Bemühungen um die Verbesserung der niederbergischen Infrastruktur.

Zu lange habe NRW im Schatten der von bayerischen Verkehrsministern dominierten Verkehrspolitik gestanden, bemängelt Kerstin Griese. „Erst in den letzten Jahren ist es den NRW-Abgeordneten gemeinsam mit der damaligen SPD-geführten Landesregierung gelungen, das zu ändern.“ Griese geht es darum, für die Menschen eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur zu schaffen, ohne den Natur- und Lärmschutz außer Acht zu lassen. „Es ist richtig und wichtig, dass hier bei der A 44 viel in den Umweltschutz investiert wurde.“

Viel Nachholbedarf sieht Kerstin Griese beim öffentlichen Nahverkehr. „Hier wird Potenzial verschenkt. Ratingen und der niederbergische Raum brauchen mehr Investitionen in einen attraktiven Bahnverkehr, damit nachhaltige Mobilität möglich ist.“

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