Vor 85 Jahren haben die Nationalsozialisten in Düsseldorf Bücher verbrannt. Aus diesem Anlass hat Kerstin Griese auf einer Veranstaltung in der Tonhalle aus Irmgard Keuns Zeitroman „Das kunstseidene Mädchen“ von 1932 gelesen. mehr
Vor 85 Jahren haben die Nationalsozialisten in Düsseldorf Bücher verbrannt. Aus diesem Anlass hat Kerstin Griese auf einer Veranstaltung in der Tonhalle aus Irmgard Keuns Zeitroman „Das kunstseidene Mädchen“ von 1932 gelesen. mehr
Der Bundestag soll die von der SS „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ genannten ehemaligen KZ-Häftlinge als Opfer des Nationalsozialismus anerkennen, fordert eine von Professor Frank Nonnenmacher initiierte Petition. Kerstin Griese unterstützt seinen Appell, die „vergessenen“ NS-Opfer zu würdigen, als Erstunterzeichnerin. » change.org
„Jede Schule sollte den Besuch einer Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus in ihr Programm aufnehmen, dies sollte auch Teil der Lehrpläne der Bundesländer sein“, sagte Kerstin Griese der Frankfurter Rundschau. Die Historikerin rät aber von einem „Zwang“ oder einer „Pflicht“ ab, weil man so das Bewusstsein junger Menschen nicht erreichen könne. » FR
„In den Entschädigungsgesetzen des Bundes werden noch immer nicht alle Opfergruppen des Nationalsozialismus als NS-Verfolgte anerkannt“, stellt ein Pressestatement fest, das unter anderem von Kerstin Griese herausgegeben wurde. „Die SPD-Bundestagsfraktion fordert ein Anerkennungsgesetz und kritisiert die Blockadehaltung der Union.“ » SPD-Fraktion
In der Gedenkstunde des Bundestages zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus hielt die 85-jährige Ruth Klüger die Rede. Sie wurde 1931 als Tochter jüdischer Eltern in Wien geboren. mehr
Kerstin Griese ist Patin eines Stolpersteins am Bundestagsgebäude „Marie-Elisabeth-Lüders-Haus“. Insgesamt zehn neue Stolpersteine, für die Abgeordnete aus allen vier Bundestagsfraktionen die Patenschaft übernommen haben, erinnern an die jüdischen Mieterinnen und Mieter des damaligen Gebäudes Schiffbauerdamm 29. mehr
In der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf wurde die neue Dauerausstellung über Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus eröffnet. „Ein bewegender und schöner Tag“, sagte Kerstin Griese, die dort 13 Jahre lang als studentische und wissenschaftliche Mitarbeiterin gearbeitet hatte. mehr