Weiterbau des Lückenschlusses der A 44

„Der Bau der Bundesautobahn A 44 geht weiter“, weist Kerstin Griese (SPD) auf die anstehenden Arbeiten hin. Für eine Verzögerung habe nicht nur der langanhaltende Frost gesorgt, sondern auch ein Rechtsstreit mit einem Anlieger.

„Deshalb konnte im letzten Jahr nur der westliche Teil der 208 Meter langen Talbrücke Ganslandsiepen fertig gestellt werden“, erläutert die niederbergische Bundestagsabgeordnete. „Jetzt hat die Bezirksregierung die so genannte Aussetzung der Besitzeinweisung wieder aufgehoben und es wird auf voller Länge gebaut.“

Griese hat in Erfahrung gebracht, dass die nächste Brücke im Mai begonnen werden soll. „Das ist dann das Kreuzungsbauwerk der A 44 mit der B 227.“ Gleichzeitig sollen die Bauarbeiten zwischen Ganslandsiepen und Laubecker Bach starten.

„Der weitere Verlauf der Errichtung des Autobahnabschnitts hängt von der jährlichen Mittelzuweisung des Bundes ab“, ist Kerstin Griese im Gespräch mit NRW-Verkehrsstaatssekretär Gunther Adler mitgeteilt worden. „Denn der Bund ist für die Finanzierung des Autobahnbaus zuständig.“ Die Abgeordnete hofft, dass die Bundesregierung die dem Land NRW gemachten Zusagen einhält. „Stuttgart 21 und der Berliner Flughafen stellen Risiken dar, die den Verkehrshaushalt belasten. Diese Projekte dürfen aber nicht zulasten Nordrhein-Westfalens bevorzugt werden“, fordert Kerstin Griese.