Vereidigt: Kerstin Griese im Bundesarbeitsministerium

Kerstin Griese ist als Parlamentarische Staatssekretärin von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil vereidigt worden. In einer kleinen Zeremonie im Ministerium nahm die Ratingerin ihre Ernennungsurkunde entgegen.

Anette Kramme, Katharina Barley, Huberus Heil, Thorben Albrecht, Kerstin Griese. (Foto: Bmas)

„48 Gesetze in vier Jahren“ habe sie als Ausschussvorsitzende für Arbeit und Soziales in den letzten vier Jahren bearbeitet, sagte Griese bei der offiziellen Amtsübergabe, die am Folgetag vor den Mitarbeitenden des Arbeitsministeriums stattfand. „Das war für den Ausschuss ganz schön viel zu tun. Umso mehr kann ich mir aber vorstellen, wie viel Arbeit das hier im Haus gewesen sein muss“, bedankte sie sich bei allen Ministeriumangehörigen für das große Engagement. Ganz besonders dankte sie der Ministerin Andrea Nahles, der geschäftsführenden Ministerin Katharina Barley, dem beamteten Staatssekretär Thorben Albrecht sowie ihrer Vorgängerin Gabriele Lösekrug-Möller. „Ihre Fußstapfen sind groß. Sie war eine wunderbare Parlamentarische Staatssekretärin“, betonte Kerstin Griese.

Kerstin Griese redet zu den Ministeriumsangehörigen. (Foto: Bmas)

„Soziale Gerechtigkeit ist mir ein Herzensanliegen. Das begann für mich mit dem Engagement in der evangelischen Jugendarbeit und dann bei den Jusos. Eben nicht nur in der Politik, sondern konkret vor Ort, in Kirche und Verbänden. Dort bin ich auch heute noch ehrenamtlich aktiv.“

Für Kerstin Griese ist die politische Lage vor allem Ansporn. „Ansporn, Sicherheit und Vertrauen zu stärken. Damit meine ich Vertrauen in die Politik und vor allem in den Sozialstaat. Egal ob in der Rente, in einer sich wandelnden Arbeitswelt oder durch die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.“