Städtebauförderung für wichtige Projekte

Kerstin Griese freut sich darüber, dass Ratingen, Velbert und Wülfrath Fördermittel des Landes und des Bundes für wichtige Städtebauprojekte erhalten. In Ratingen seien 520.000 Euro für die Aufwertung der Innenstadt vorgesehen.

„Die Mittel aus dem Programm ,Stadtumbau West‘ sind für den Bereich Minoriten-, Graben-, Wall- und Düsseldorfer Straße eingeplant, wo eine Neustrukturierung der Straßen, die Unterstützung privater Baumaßnahmen, ein Lichtkonzept und eine Bürgerbeteiligung angegangen werden“, sagt die Bundestagsabgeordnete Griese.

„Vier große Velberter Städtebauprojekte bekommen noch in diesem Jahr Fördermittel in Höhe von 1,4 Millionen Euro“, teilt Volker Münchow mit. „Gut die Hälfte der Mittel fließt in den historischen Stadtkern Langenberg. Dort wird das Gebäude Vogteier Straße 8 als Zentrum für Kinder und Jugendliche energetisch saniert und barrierefrei umgebaut“, freut sich Velberts Landtagsabgeordneter.

Kerstin Griese weist darauf hin, dass auch die Soziale Stadt Birth/Losenburg Mittel erhält. „Dort ist die Umgestaltung der Straßen Josefinenanger, Hildegardstraße und Zur Grafenburg, eine Querungshilfe auf der Kopernikusstraße sowie die künstlerische Aufwertung von Kreisverkehren geplant“, so Griese. „In der Innenstadt werden ein Aktivierungskonzept, ein Citymanagement und auch der Zwischenerwerb des alten Hertie-Gebäudes gefördert.“ Dass der alte jüdische Friedhof in der Nordstadt ebenfalls Fördermittel erhält, freut die Bundestagsabgeordnete besonders. „Damit wird Grünflächengestaltung mit Erinnerungskultur verbunden.“

Gute Nachrichten haben Griese und Münchow auch für Wülfrath. 800.000 Euro Städtebaumittel seien für die Umgestaltung des Platzes Am Diek und der Goethestraße sowie die Unterstützung von privaten Baumaßnahmen vorgesehen, um diesen Innenstadtbereich aufzuwerten.

„Insgesamt fließen 143 Millionen Euro Landesmittel und 115 Millionen Euro Bundesmittel für den Städtebau in NRW“, sagt Volker Münchow. „Wir stehen damit zu unseren Zusagen, die Kommunen auf sehr hohem Niveau bei der nachhaltigen Entwicklung zu fördern.“ Die Städtebauförderung sei in mehrerlei Hinsicht wichtig. „Wir bekommen Geld für unsere kommunale Infrastrktur, zugleich erzielen wir mit den Bauprojekten volkswirtschaftliche Effekte, die über das eigentliche Ziel der baulichen und sozialen Erneuerung hinausgehen.“ Mit den Fördermitteln aus dem gesamten Programm könnten landesweit Folgeinvestitionen von bis zu 1,8 Milliarden Euro ausgelöst werden.