SommerTOUR 5. Tag: Kleine Racker Wülfrath

„Wir müssen noch mehr für die frühkindliche Bildung tun und in Qualität investieren“, war sich Kerstin Griese im Kleinkindergarten „Die kleinen Racker“ mit Rüdiger Theis einig. Er ist Vorstand der Winzig Stiftung, die die Wülfrather Einrichtung mit umfangreichen Weiterbildungsangeboten unterstützt.

Rüdiger Theis, Kerstin Griese, Heike Morche und Monika Thiel.

Rüdiger Theis, Kerstin Griese, Heike Morche und Monika Thiel.

Theis möchte erreichen, dass der scheinbare „Konflikt zwischen Familien- und Fremdbetreuung aufgelöst“ wird. Monika Thiel bildet die Erzieherinnen der „Kleinen Racker“ gezielt weiter, damit diese die Eltern besser unterstützen können. Es gehe darum, die Entwicklung der bis zu dreijährigen Krippenkinder gemeinsam zu fördern, erläuterte Thiel.

Bobby CarDer Forderung von Rüdiger Theis, dass die Erziehung der unter Dreijährigen besser wertgeschätzt werden müsse, stimmte Kerstin Griese nachdrücklich zu. „Deswegen habe ich ab 2002, damals noch als Familienausschussvorsitzende des Bundestages, wichtige Vorhaben für die unter Dreijährigen in die Wege geleitet. Wir dürfen nicht vergessen: Früher gab es bei uns so gut wie gar keine Kindergartenplätze für die Kleinsten.“ Inzwischen sei man bei der Vereinbarkeit von Kind und Beruf einen guten Schritt weiter, so Griese.

Ein Geschenk für die „kleinen Racker“: „Mein Mäuschen-Farbspiel“.

Ein Geschenk für die „kleinen Racker“: „Mein Mäuschen-Farbspiel“.

Kindergarten-Leiterin Heike Morche bestätigte, dass alle Eltern ihrer Einrichtung berufstätig seien. Einige hätten nur einen Halbtagsjob, weshalb man „Die kleinen Racker“ auch nur für zwei oder drei Tagen der Woche buchen könne. „Mit dem Elterngeld plus werden wir künftig noch besser gemeinsame Teilzeit von Müttern und Vätern unterstützen“, wies Kerstin Griese auf ein Vorhaben der Bundesregierung hin, das dem Wunsch vieler Eltern entgegenkomme.

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