Besuch auf dem Bauernhof

SommerTOUR 1. Etappe: Igelsbrucher Hof

Ihre 16. Sommertour startete Kerstin Griese auf dem Igelsbrucher Hof in Neviges, wo sie von Martin Mühlinghaus und dem Vorsitzenden der Kreisbauerschaft, Martin Dahlmann, begrüßt wurde. Ein Rundgang über den Hof zeigte, welche Möglichkeiten die Digitalisierung in der Landwirtschaft eröffnet.

» WAZ Velbert: Kerstin Griese besucht Milchbauern
» Westdeutsche Zeitung Neviges: Griese besucht Nevigeser Landwirt
» Stadt-Anzeiger Niederberg: Sommertour-Auftakt im Kuhstall

Bauernhof

Martin Mühlinghaus zeigt der Abgeordneten den automatisierten Stall.

An der Computersteuerung

An der Computersteuerung.

Der Roboter im Einsatz

Der Roboter im Einsatz.

Familie Mühlinghaus, Kerstin Griese sowie Martin Dahlmann und Josef Aschenbroich von der Kreisbauernschaft.

Emily

Emily, eine der Kühe aus dem Nevigeser Hof.

Kerstin Griese, die als Staatssekretärin viel mit den Herausforderungen von Arbeit 4.0 beschäftigt ist, zeigte sich sehr beeindruckt von den technischen Neuerungen, in dessen Mittelpunkt ein faszinierender Melkroboter steht. „Ich habe eine Menge gelernt“, sagte Griese, nachdem sie sich von Mühlinghaus alles hat erklären lassen. Martin Mühlinghaus hält zusammen mit seinen Eltern, von denen er die Hauptverantwortung für den Bauernhof übernommen hat, 120 Kühe. Jede Kuh hat ein Halsband, mit der der Computer sie erkennt und zur richtigen Zeit zum Melken lenkt. Der junge Landwirt muss nun nicht mehr um fünf Uhr morgens aufstehen, um die Tiere zu melken. „Ich habe durch die Technik mehr Zeit für meine Hobbys und meine Freundin.“ Den computerisierten Stall mit seinen offenen Seitenwänden, bei denen im Winter ein Netz den Wind abhält, hat er als Meisterstück selbst projektiert.

Jede Kuh im Igelsbrucher Hof hat einen computerisierte Nummer, aber auch einen Namen. Es gibt hier die Rassen Holsteiner, Schwedisch Rotbunt und Montbéliarde. Mühlinghaus ist einer von zwei Landwirten in Deutschland, der das Prinzip der Drei-Rassen-Rotationskreuzung anwendet. Dabei entstünden besonders gesunde Kühe, erzählt Martin Mühlinghaus.

Themen des Gespräches mit Kreisbauernchef Martin Dahlmann und seinen Stellvertreter Josef Aschenbroich war auch das heiße Wetter. Den Pflanzen fehlt es an Niederschlag, die Ernteerträge sind deutlich geringer. Das mache den Landwirten sehr zu schaffen und sorge für einbrechende Einnahmen. Kerstin Griese machte deutlich, dass die SPD in erster Linie die landwirtschaftlichen Familienbetriebe unterstützen möchte.