Protest gegen schlechtere Tarife bei Real

Kerstin Griese hat die Verdi-Sekretärin Miriam Jürgens beim Verteilen von Flugblättern vor der Real-Filiale in Breitscheid unterstützt. „Es ist nicht hinnehmbar, dass die Supermarktkette aus dem Verdi-Tarifvertrag aussteigt und die Verkäuferinnen und Verkäufer mit einem Billigtarif abspeist“, sagte Griese.

Griese und Jürgens

Kerstin Griese und Miriam Jürgens.

„Die Gewerkschaft befürchtet zurecht, dass die Metro-Gruppe die Löhne und Gehälter senkt, um Real für Finanzinvestoren attraktiv zu machen, an die die Kette verkauft werden soll“, so die SPD-Politikerin. Verdi protestiert dagegen, dass Real nun schlechtere Tarifverträge mit dem arbeitgebernahen Deutscher Handlungsgehilfenverband (DHV) abschließen möchte. „Nicht nur niedrigere Löhne, sondern auch weniger Urlaubs- und Weihnachtgeld, die Abschaffung der Spätarbeitszuschläge und Zahlung von Nachtarbeitszuschlägen erst ab 22 Uhr drohen den Beschäftigten“, heißt es in den Information der Gewerkschaft.