Berlin | Positionen

Die PISA-Studie

Fünf junge Parteivorstandsmitglieder fordern in einem Diskussionspapier eine nachhaltige Bildungsreform

Das Diskussionspapier im Wortlaut

Die Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese ist Mitautorin eines umfassenden Diskussionspapiers, das fünf junge SPD-Parteivorstandmitglieder als Reaktion auf die „Pisa-Studie“ geschrieben haben. Kerstin Griese, die drei SPD-Landesvorsitzenden Heiko Maas (Saar), Christoph Matschie (Thüringen) und Ute Vogt (Ba-Wü) sowie das beratenden Parteivorstandsmitglied Juliane Seifert von den Juso-Hochschulgruppen fordern „nachhaltige Reformen im Bereich des Bildungswesens“. Sie umreißen ihre Reformvorstellungen in sechs Forderungen und Thesen.

Unterstützung finden die Forderungen der fünf Parteivorstandsmitglieder durch die Empfehlungen des von der Regierung einberufenen „Forums Bildung“. Auf deren Kongress forderten sowohl Bildungsministerin Bulmahn als auch Bundespräsident Rau die Einführung von mehr Ganztagsschulen. Diese könnten Bildungsbarrieren abbauen und soziale Ausgrenzung verhinderm, Sprachkompetenz erhöhen und individuelle Begabungen besser fördern. Johannes Rau drang darauf, eine neue Reform in Angriff zu nehmen mit dem Ziel, allen eine bessere Teilhabe an Bildung zu sichern.

OECD PISA Deutschland
www.pisa.oecd.org
Die Zeit: Pisa, Timss & Co. – eine Dokumentation zur Schulbildung

15.1.02

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