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Am Ende des Sonderwegs
Junge Abgeordnete dringen auf Klarheit in der Außenpolitik
Frankfurter
Rundschau: Am Ende des Sonderwegs
Ist Deutschland auf dem Weg zur souveränen Normalisierung? fragt die Frankfurter Rundschau. Eine Riege junger SPD-Bundestagsabgeordneter dränge außen- und militärpolitisch auf Klarheit: Die Zeit, sich international kleinmütig-selbstbezogen zu verhalten, sei abgelaufen. Wir dokumentieren das Papier, das unter anderem von Hans-Peter Bartels, Kerstin Griese und Hubertus Heil unterzeichnet worden ist, schreibt die FR.
In weiten Teilen der Welt genießt Deutschland ein halbes Jahrhundert nach Nazi-Diktatur und Weltkrieg ein erstaunlich hohes Ansehen, einen großen politischen Kredit: Vertrauen, schreiben die Abgeordneten des Netzwerks Berlin. Das liege unter anderem daran, dass Deutschland nur in sehr begrenztem Maße und kurz Kolonialmacht gewesen sei. Und in der Zeit des Kalten Krieges sei Deutschland militärisch nicht in Erscheinung getreten, heißt es in dem auch von Sebastian Edathy, Ulrich Kelber, Christian Lange, Michael Roth, Karsten Schönfeld, Carsten Schneider und Rolf Stöckel unterzeichneten Papier.
Höchste Priorität
hat für Kerstin Griese eine Stärkung der Entwicklungshilfepolitik, so
wie sie von Heidemarie Wieczorek-Zeul eingeleitet worden sei. Aber auch
in der klassischen Außenpolitik brauchen wir Klarheit, begründet
sie das Erscheinen des Papiers.
21.12.01