Örtliches THW profitiert von Bauprogramm

Kerstin Griese hat in Berlin erreicht, dass das örtliche Technische Hilfswerk (THW) vom Bau- und Sanierungsprogramm des Bundes profitiert. „Heiligenhaus und Ratingen stehen auf der jetzt beschlossenen THW-Prioritätenliste“, berichtet die Bundestagsabgeordnete.

„Der Ratinger Ortsverband bekommt Mittel für die Sanierung der Gebäude am Hülsenbergweg.“ Für den Ortsverband Heiligenhaus/Wülfrath stünden die Gelder zum Ausbau einer KfZ-Halle an der Unteren Industriestraße bereit. „Und an der Talburgstraße kann der Landesverband eine Liegenschaft anmieten oder neu bauen“, so Griese. „Ein Baubeginn noch im laufenden Jahr ist durchaus möglich. Wer sich so engagiert wie die Helferinnen und Helfer des THW hat Anspruch auf gute Rahmenbedingungen. Dazu gehört auch eine gute Infrastruktur“, sagt Griese, die als Ehrenvorsitzende der Helfervereinigung Heiligenhaus/Wülfrath und Beiratsmitglied des Landeshelfervereins mit der Arbeit des THW vertraut ist.

Kerstin Griese hat im Rahmen ihrer Sommertour 2014 das THW in Ratingen besucht.

Kerstin Griese hat im Rahmen ihrer Sommertour 2014 das THW in Ratingen besucht.

Möglich werden die Baumaßnahmen durch ein Sonderbauprogramm für das THW, das der Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen hat. In einer ersten Tranche würden bundesweit über 170 kleinere und größere Bau- und Sanierungsvorhaben verwirklicht, auf die die Haupt- und Ehrenamtlichen zum Teil schon seit Jahren drängen, erläutert Griese. Die THW-Mittel für die Anmietung von Unterkünfte und Funktionsbauten seien für 2015 um vier Millionen Euro aufgestockt worden. „Damit stoßen wir umfangreiche Investitionen in Neubau- und Sanierungsmaßnahmen an.“ Kerstin Griese erinnert daran, dass es auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion bereits 2014 gelungen sei, zusätzliche zehn Millionen Euro für das Technische Hilfswerk zu mobilisieren.