KfW: Zehn Prozent Zuschuss für Einbruchschutz

„Wer mindestens 500 Euro in die Sicherheit seiner vier Wände investiert, bekommt von der KfW ab sofort einen Zuschuss in Höhe von 10 Prozent“, teilt Kerstin Griese mit. „Das ist ein sehr guter Schritt, von dem insbesondere die Mieter und Eigentümer kleinerer Wohnungen profitieren werden“, erläutert die SPD-Abgeordnete.

Bisher hat die KfW nur größere Maßnahmen gefördert, die über 2000 Euro kosteten. „Kriminalprävention durch Einbruchsicherung“ heißt das Programm der bundeseigenen Förderbank KfW.

„Viele Wohnungseinbrüche können durch gute Sicherungstechnik verhindert werden“, sagt Griese. „Hier lohnt sich Vorbeugung wirklich.“

Die SPD hatte im Bundestag dafür gesorgt, dass der KfW 10 Millionen Euro zusätzlich für Einbruchsvorbeugung zur Verfügung stehen. „Das ist gut angelegtes Geld“, ist Kerstin Griese überzeugt. Sie möchte zusätzlich erreichen, dass die Förderung für kleine Investitionen künftig verdoppelt wird. „Dann bekäme man für eine 500-Euro-Rechnung über Sicherungsmaßnahmen nicht mehr nur 50 Euro, sondern einen 100-Euro-KfW-Zuschuss.“ Griese rechnet damit, dass die KfW diese Erhöhung der Zuschusshöhe in den kommenden Wochen veranlassen wird.

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