CHRISTINNEN UND CHRISTEN

Ich bin eine der SprecherInnen des Arbeitskreises Christinnen und Christen in der SPD. Warum? Die Wurzeln meiner politischen Motivation liegen in der evangelischen Jugendarbeit. Hier habe ich Demokratie und Solidarität gelernt, das hat mich geprägt. Heute bin ich ehrenamtliches Mitglied der Synode der EKD – dem evangelischen Kirchenparlament.

Für mich ist mein christlicher Glaube wie ein Kompass, nach dem sich meine politischen Koordinaten orten. Aus der Bibel kann und soll man nicht die Anweisung zum Abstimmungsverhalten im Bundestag ableiten. Aber mein Glaube gibt mir Orientierung und Halt. Ich setze mich für ein friedliches Miteinander der Religionen ein und für eine offene Gesellschaft, in der alle Freiraum zur Entfaltung ihres Glaubens haben.

Mit dem Gesprächskreis „Kirche und Politik“ für Niederberg und Ratingen » habe ich eine Plattform für den Austausch zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen aus Kirche, Wohlfahrtsverbänden und Politik geschaffen. Wir treffen uns regelmäßig und sprechen zum Beispiel über Sterbehilfe oder islamischen Religionsunterricht.

Ich bin gerne evangelisch. Für mich bedeutet Christsein, politisch aktiv zu sein und sich für die Schwachen in der Gesellschaft zu engagieren.

Eröffnungsgottesdienst des Kirchentages 2007 in Köln.

Gesprächskreis „Kirche und Politik“ »