Bundesfreiwilligendienst in der Flüchtlingshilfe

„Ab sofort kann der Bundesfreiwilligendienst in der Flüchtlingshilfe geleistet werden“, sagt die SPD-Abgeordnete Kerstin Griese, die das für eine sehr gute Entscheidung hält. Bundesjugendministerin Manuela Schwesig (SPD) habe dafür insgesamt 10.000 Plätze bereitgestellt.

„Die Wohlfahrtsverbände und die Städte können entsprechende Bufdi-Stellen ab dieser Woche anmelden.“ Kerstin Griese hofft, dass auch im Kreis Mettmann entsprechende Stellen eingerichtet werden. „Der Bedarf ist auf alle Fälle vorhanden. Mit dem Bundesfreiwilligendienst wird sowohl das Engagement für Flüchtlinge als auch das Engagement von Flüchtlingen unterstützt.“ Diese würden von der speziellen pädagogischen Begleitung und den Sprachkursen ganz besonders profitieren. „Die Öffnung des Freiwilligendienstes für Flüchtlinge leistet einen wichtigen Beitrag für ein gelingendes Zusammenleben und Akzeptanz“, sagt die Vorsitzende des Bundestagssozialausschusses.

Griese hält es für besonders wichtig, die ehrenamtlichen Strukturen vor Ort zu stärken. „Viele freiwillige Helferinnen und Helfer leisten eine bewundernswerte Arbeit bei Behördengängen, in Kleiderkammern oder Deutschkursen. Mit der Unterstützung durch Bufdis wird ein Beitrag dazu geleistet, dieses Engagement weiterhin aufrecht zu erhalten“, beschreibt Kerstin Griese ein bedeutendes Ziel des Bundesfreiwilligendienstes mit Flüchtlingsbezug.