Auf den Spuren unserer Kleidung

Auf Einladung des Dritte-Welt-Ladens Langenberg besuchte Kerstin Griese die Ausstellung „Made in? Made by?“, um sich über die Produktionsbedingungen für Kleidung in den asiatischen Herstellerländern zu informieren.

Die Ausstellung soll dem Konsumenten bewusst machen, dass Kleidung oft unter verheerenden Arbeits- und Umweltbedingungen produziert wird. Neben Missständen wie der ausbeuterischen Kinderarbeit und der Nichtbezahlung von Überstunden, bestünden erschreckende Defizite bei der Arbeitssicherheit, ist in der Ausstellung zu erfahren.

Kerstin Griese und Ursula Neumann.

Kerstin Griese und Ursula Neumann.

Ursula Neumann vom Dritte-Welt-Laden führte durch die Alte Kirche und wies darauf hin, wie wichtig ein Umdenken in den Abnehmerländern ist. „Es ist gut, dass es endlich möglich wird, fair produzierte Textilien in Deutschland zu erwerben. Aber es muss noch viel geschehen, damit der Verbraucher wirklich die Chance hat, eine bewusste Entscheidung zu treffen.“ Kerstin Griese dankte dem Langenberger Dritte-Welt-Laden, dass er das Thema im Blick behält.