Ein Kommentar zu „SPD-Kirchenbeauftragte Griese wirbt für Branchentarif

  1. olaf karlson

    Sehr geehrte Frau Kerstin Griese,

    Die Limburger Machenschaften haben es gezeigt: Kein Geld mehr für die Kirchen, und das sofort!
    Als Kirchen-Beauftragte der SPD, der ich bei der Wahl meine Stimme gegeben habe, möchte
    für die Koaltionsverhandlungen und für die zukünftige Regierung auf folgende dringliche Angelegenheit hinweisen.
    Mit der Finanzierung der beiden Großkirchen muss endgültig Schluss sein! Diese Form der milliardenunterstützenden Geldleistung an die Großkirchen gibt es in keinem europäischen Land, nicht einmal im katholischen Polen.
    Denn eine tatsächliche Trennung zwischen Staat und Kirche gibt es nicht. Deshalb jetzt meine Forderungen
    1. Keine Einziehung der Kirchensteuer über das Finanzamt.
    2. Kirchensteuererhebungen sollte nur noch über die Kirche selbst erfolgen!
    3. Keinerlei Transverleistungen an Finanzen des Staates an die Kirchen.
    4. Keine Gehaltszahlungen für leitende Funktionäre der Kirchen!
    5. Mit einer wirklichen Bildungsreform muss die Fakultät Theologie aus dem staatlichen Universitätssystem endgültig herausgelöst und unter die Hoheit kirchlicher Hochschulen gestellt werden.

    Das gesamte Finanzierungssystem zwischen Staat und Kirche ist nicht mehr zeitgemäß und entspricht nicht heutiger Lebenswirklichkeit. Erst wenn alle fünf Punkte verwirklich worden sind, ist eine tatsächliche Trennung von Staat und Kirchen gegeben.

    Frdl. Grüße, Olaf Karlson

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