1. Mai 2018: Zeit für Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit

„Die Arbeit muss sich den Menschen anpassen – nicht umgekehrt“, sagt Kerstin Griese, Staatssekretärin im Arbeits- und Sozialministerium. „Deshalb setzte ich mich für eine Brückenteilzeit ein, um Wege in die Vollzeitberufstätigkeit zu ermöglichen.“

Die Arbeitswelt werde sich verändern, weist sie auf die zunehmende Digitalisierung hin. „Das ist die größte Herausforderung für unser Arbeitsleben“, sagt Kerstin Griese anlässlich des diesjährigen 1. Mai. Die SPD-Kreisvorsitzende wird um 10:30 Uhr an der IG-Metall-Kundgebung auf dem Velberter Karrenberg-Platz und um 12:00 an der IGBCE-Kundgebung auf dem Alten Markt in Hilden teilnehmen.

„Auch im Kreis Mettmann wollen vielen Teilzeitbeschäftigte, meistens Frauen, mehr arbeiten. Viele Vollzeitberufstätige, oft Männer, wollen hingegen ihre Arbeitszeit reduzieren. Das muss in modernen Unternehmen möglich sein“, fordert Kerstin Griese. „Wer in Teilzeit geht, muss sich sicher sein, dass er nach einiger Zeit wieder Vollzeit arbeiten kann. Diese Brücke soll mit dem Gesetz gebaut werden, mit dem sich Minister Hubertus Heil und ich zurzeit beschäftigen.“

Eine der größten Herausforderungen in ihrem neuen Amt sieht Griese darin, Menschen in Arbeit zu bringen. „Auch hier im Kreis befindet sich die Arbeitslosenquote auf dem niedrigsten Stand seit Jahrzehnten. Trotzdem gibt es immer noch zu viel Langzeitarbeitslosigkeit“, bedauert die Sozialdemokratin. Diesen Menschen müsse gezielt geholfen werden, insbesondere auch Alleinerziehenden. „Arbeit statt Arbeitslosigkeit bezahlen“ – das möchte Kerstin Griese in der aktuellen Wahlperiode umsetzen.